Rom E-Prix, 3. und 4. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft

Erstes Formel-E-Podium 2021

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Turbulenter Europa-Auftakt für die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft beim Rome E-Prix und das erste Formel-E-Podium für Porsche in diesem Jahr.
ABB FIA Rome E-Prix
© Porsche AG

Das spannende und ereignisreiche dritte Saisonrennen auf dem Stadtkurs in Rom, bei dem Pascal Wehrlein (GER) im Porsche 99X Electric den siebten Platz belegte und wertvolle Punkte für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team holte, war geprägt von zahlreichen Führungswechseln und Kollisionen im Kampf um die Spitze. Typisch für den turbulenten Rennnachmittag in der Ewigen Stadt war, dass das Rennen hinter dem Safety Car gestartet und schließlich auch beendet wurde.

Der 3. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft

Mit einem starken Qualifying und der zweitschnellsten Zeit im Kampf um die Super Pole sicherte sich André Lotterer, wie schon sein Teamkollege Pascal Wehrlein beim Saisonauftakt im saudi-arabischen Diriyah, einen Platz in der ersten Startreihe. Auf der 3,385 Kilometer langen Strecke im Stadtbezirk Esposizione Universale di Roma konnte er diese vielversprechende Ausgangsposition allerdings nicht für ein Top-Resultat nutzen. Gleich in der ersten freien Runde nach dem Start, der wegen der teilweise noch nassen Strecke hinter dem Safety Car erfolgte, kam es durch ein missglücktes Überholmanöver zu einer Kollision mit dem Spitzenreiter. Von der Rennleitung gab es dafür eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe. Am Ende wurde er schließlich als Sechzehnter gewertet. Sein Teamkollege Pascal Wehrlein, als Achter gestartet, konnte im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 99 zeitweise bis auf den vierten Platz nach vorne fahren. Er kam schließlich als Siebter ins Ziel.

Als Gast von Porsche-Partner TAG Heuer war Patrick Dempsey in Rom und stattete dem TAG Heuer Porsche Formel-E-Team vor dem Rennen einen Besuch ab. Dabei zeigte sich der Hollywood-Star und Co-Teambesitzer vom Dempsey Proton Racing, der in der italienischen Hauptstadt derzeit die zweite Staffel der Thrillerserie „Devils“ dreht, sichtlich beeindruckt von der Entwicklung der Formel E. Das Engagement von Porsche in der ersten elektrischen Rennserie der Welt hält er für den richtigen Schritt. „Wir alle haben eine Verantwortung für die Umwelt, deshalb ist es wichtig, dass Porsche in der Formel E dabei ist. Viele der auf der Rennstrecke erprobten Entwicklungen in der Elektromobilität werden wir auch in Straßenautos sehen, das geht Hand in Hand“, sagte der ehemalige Rennfahrer, der sich 2015 bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem Porsche 911 RSR als Zweiter der GTE-Am-Klasse seinen Rennfahrertraum erfüllte. Mit dem Taycan, dem ersten vollelektrischen Sportwagen von Porsche, konnte er am Renntag einige Runden auf dem Stadtkurs drehen und war sehr angetan, vor allem von der Beschleunigung und dem Handling. Sein Fazit: „Dieses Auto zu fahren, ist ein Vergnügen.“

ABB FIA Rome E-Prix
© Porsche AG

Im 4. Lauf gab es dann das erste Podium der Saison für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team: Im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 99 belegte Pascal Wehrlein (GER) am Sonntag beim Rome E-Prix nach einem spannenden Rennen mit harten Positionskämpfen den dritten Platz. Sein Teamkollege André Lotterer (GER) kam beim vierten Lauf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft in der italienischen Hauptstadt auf Position 15 ins Ziel.

Rome E-Prix 2021 - 4. Lauf

Im Kampf um die Super Pole setzte Pascal Wehrlein mit der drittschnellsten Zeit das erste Ausrufezeichen. Bereits in der Anfangsphase des Rennens verbesserte er sich mit dem Porsche 99X Electric auf den zweiten Platz, um sich kurz darauf mit einem starken Überholmanöver an die Spitze des Feldes zu setzen. Es waren seine ersten Führungsrunden für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team. Auf dem 3,385 Kilometer langen Stadtkurs im Bezirk Esposizione Universale di Roma konnte er diese Position allerdings nicht lange halten. Erst musste er seinen stärksten Verfolger passieren lassen, der im Attack Mode unterwegs war. Beim Re-Start nach einer Full-Course-Yellow-Phase verlor er eine weitere Position. Obwohl er schließlich als Vierter über die Ziellinie fuhr, hatte das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team allen Grund zur Freude: Da der Drittplatzierte zu viel Energie verbraucht hatte und nachträglich disqualifiziert wurde, rückte Pascal Wehrlein auf den dritten Platz vor – in seinem erst vierten Rennen für Porsche.

Rom E-Prix Porsche
© Porsche AG

Sein Teamkollegen André Lotterer, der beim Rome E-Prix bereits zweimal auf dem Podium stand, musste das Rennen aus der vorletzten Reihe starten. Weil er im Qualifying zu viel Energie verbrauchte, wurde seine schnellste Runde in der Super-Pole gestrichen. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team entschloss sich daraufhin, den Antriebsstrang des Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 auszutauschen und damit einen Startplatz von hinten sowie eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe im Rennen in Kauf zu nehmen.


Die nächste Veranstaltung für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 24./25. April der Valencia E-Prix mit dem 5. und 6. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.

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