Smudo und Andre Lotterer

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Die Wege zum Motorsport von André Lotterer und Smudo von den Fantastischen Vier könnten unterschiedlicher kaum sein. Während Lotterer schon als Kleinkind im Kettcar auf dem bewässerten Werkstatt-Fußboden der väterlichen Garage das Übersteuern zu beherrschen lernte, erweckten für Rapper Smudo Rennsimulationen die Liebe zum schnellen Fahren.
Smudo und Andre Lotterer

„Das Gefühl ist etwas Unterbewusstes. Je früher man es trainiert, desto stärker ist es ausgeprägt. Fahrzeugbeherrschung ist dann keine Konzentrationssache mehr, sondern eine Selbstverständlichkeit. Man denkt nicht mehr darüber nach, es ist so natürlich wie laufen, oder Fahrrad fahren.“ So spricht Profi-Rennfahrer André Lotterer von seinen Erfahrungen hinter dem Steuer – vom Kart über den Formel-Sport bis hin zu den Le Mans-Prototypen.

Der Werdegang von Rapper und Amateur-Rennfahrer Smudo hingegen sieht anders aus. Für ihn begann die Reise digital. Eine Simulation weckte in ihm die Begeisterung für Rennsport. Das dort gesammelte theoretische Wissen öffnete ihm später die Tür zu realem Motorsport. Mittlerweile startet er unter anderem beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Nachhaltigkeit im Motorsport: Smudo startet im „Bio-Porsche“

Smudo
© Porsche AG

Dass er dabei nie die Nachhaltigkeit aus den Augen verloren hat, sondern ganz im Gegenteil proaktiv dafür arbeitet, zeigen seine Bioconcept-Rennwagen. Wiederaufbereitetes Motoröl, besonderer Kraftstoff mit zwanzig Prozent Bioethanol-Anteil und Karosseriebauteile aus Biofaser-Verbundwerkstoffen sind ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit im Motorsport.

Während Smudo also aus dem digitalen ins reale Cockpit gewechselt ist, lief es für Lotterer genau umgekehrt. Bedingt durch die Corona-Krise wurden einige Rennen digital ausgetragen – eine neue Erfahrung für den Porsche-Werksfahrer. „Der fehlende Input von G-Kräften und Vibrationen hat eine deutliche Umstellung erfordert. Die Nervosität vor dem ersten digitalen Rennen war entsprechend größer als bei meinen sonstigen Renneinsätzen“, erinnert er sich.

Porsche-Podcast „9:11“: Smudo und Lotterer im Gespräch

Wie sich Smudo auf den Traum eines eigenen Le Mans-Starts vorbereitet, worin für Lotterer die Schwierigkeiten im Qualifying-Modus der Formel E liegen und wie sich beide im Nordschleifen-Quiz schlagen, hören Sie in der dritten Folge des Porsche-Podcasts „9:11“.


André Lotterer, 1981 in Duisburg geboren, hat nicht nur die japanischen Super Formula- und Super GT-Meisterschaften gewonnen, er war auch WEC-Champion und hat das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gleich drei Mal ganz oben auf dem Treppchen beendet. Heute fährt er als Porsche-Werksfahrer für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team.

Michael Bernd Schmidt, 1968 in Offenbach am Main geboren und vor allem unter seinem Pseudonym Smudo bekannt, hat neben Rennpokalen vor allem goldene Schallplatten im Regal stehen. Denn der Rapper ist einer der Fantastischen Vier, den Wegbereitern des Deutschrap. Neben der Musik betreibt der leidenschaftliche Gamer den Four Motors Rennstall und setzt dort erfolgreiche Bioconcept-Rennwagen ein, aktuell einen Porsche 911 GT3 Cup und einen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR.

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