Earl Bamber und Laurens Vanthoor fuhren in dem Stadtrennen in Kalifornien im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 den ersten Platz. Die Sebring-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) kamen im Schwesterauto mit der Startnummer 911 auf den fünften Rang. Porsche führt nun die Hersteller-, Fahrer- und Teamwertung in der nordamerikanischen Sportwagen-Meisterschaft an.
Beim Start in das mit 100 Minuten kürzeste Rennen der IMSA-Saison konnten Tandy und Vanthoor die Spitzenpositionen verteidigen und sich in der Folge absetzen. Eine Safety-Car-Phase kurz vor der Halbzeit des Rennens machte diesen Vorteil jedoch zunichte. Die beiden Porsche 911 RSR fielen zunächst auf die Positionen zwei und drei zurück. Nachdem Bamber beim Restart an seinem Markenkollegen Pilet vorbeigekommen war, ging der Neuseeländer wenig später mit einem sehenswerten Manöver in Führung. Während die Startnummer 912 die Spitze bis ins Ziel nicht mehr abgab, kämpfte Pilet mit abbauenden Reifen und brachte sein Fahrzeug auf Platz fünf ins Ziel.
In der Gesamtwertung führt Porsche die Herstellermeisterschaft mit 100 Punkten an. Durch den Sieg in Long Beach haben Bamber/Vanthoor die Spitze in der Fahrerwertung übernommen, die Werksfahrerkollegen Pilet/Tandy rangieren auf dem dritten Platz. Den Gesamtsieg holte sich das Team Action Express Racing mit Joao Barbosa und Filipe Albuquerque am Steuer eines Cadillacs. Der vierte Lauf zur IMSA SportsCar Championship findet am ersten Mai-Wochenende in Mid-Ohio (USA) statt.
1. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 72 Runden
2. Garcia/Magnussen (E/DK), Corvette C7.R, 72 Runden
3. Gavin/Milner (GB/USA), Corvette C7.R, 72 Runden
5. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 71 Runden