Porsche liefert 120 neue Cup-Elfer aus

Porsche Fahrer

 · 04.03.2026

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Foto: Porsche AG

Vier Serien starten mit neuem Cup-Fahrzeug

Porsche hat die Auslieferung des neuen 911 Cup abgeschlossen. Rund 120 Exemplare der Generation 992.2 gingen an Teams in vier internationalen Markenpokal-Serien. Den Anfang machte der Porsche Carrera Cup Asia mit Tests in Zhuhai, gefolgt vom Porsche Carrera Cup North America in Sebring. Am 2. März trafen sich die Teams des Porsche Mobil 1 Supercup und des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland zum gemeinsamen Rollout auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Auf der Formel-1-Strecke drehten 46 Fahrzeuge mehr als 2.300 Runden. Die schnellste Zeit lag deutlich der Pole-Position-Zeit des Vorjahres-Rennens an gleicher Stelle.

Der neue Cup-Neunelfer basiert auf den straßenzugelassenen 911 GT-Fahrzeugen der Generation 992.2. Der wassergekühlte Sechszylinder-Boxer leistet nun 382 kW (520 PS) – zehn PS mehr als das Vorgängermodell. Der 4,0-Liter-Saugmotor stammt aus dem Porsche 911 GT3. Neben der gesteigerten Leistung erhielt das Fahrzeug eine überarbeitete Aerodynamik und größer dimensionierte Bremsscheiben an der Vorderachse. Erstmals kommt serienmäßig ein Renn-ABS zum Einsatz.

Porsche-Junior lobt Leistungssteigerung

„Der neue Porsche 911 Cup ist spürbar schneller als das Vorgängermodell. Zehn PS mehr hören sich nicht nach besonders viel an, sorgen aber für einen deutlichen Unterschied. Auch durch die optimierte Aerodynamik macht der Neue noch mehr Spaß", sagt Flynt Schuring. Der niederländische Porsche-Junior fährt in der Saison 2026 für das Team Schumacher CLRT im Supercup. Der 19-Jährige wurde 2025 Rookie-Champion im Supercup und belegte den vierten Gesamtrang im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. An das neue Bremssystem mit ABS muss sich Schuring noch gewöhnen: „An das Bremsen mit ABS muss ich mich noch mehr gewöhnen." Gelegenheit dazu bietet der offizielle Saisontest des Porsche Mobil 1 Supercup Anfang Mai, ebenfalls in Barcelona.

Neben Schuring startet auch Marcus Amand als Porsche-Junior im Supercup. Der 20 Jahre alte Finne gewann 2025 den Porsche Carrera Cup France und wechselt nun zu BWT Lechner Racing. Das Starterfeld des Supercup ist mit 28 Teilnehmern ausgebucht. „Die Premiere eines neuen Cup-Neunelfers ist immer ein ganz besonderer Moment. In Barcelona drehten 46 Porsche 911 Cup ihre Runden, deutlich mehr als bei einem normalen Rennen in unserem Markenpokal. So gab der Rollout einen tollen Vorgeschmack auf die bevorstehende Saison", sagt Oliver Schwab, Projektleiter des Porsche Mobil 1 Supercup.

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Acht Rennen im Formel-1-Rahmenprogramm

Der Porsche Mobil 1 Supercup bildet die internationale Speerspitze der Porsche-Markenpokale. Alle acht Wertungsläufe der Saison 2026 finden im Rahmenprogramm der Formel 1 statt. Den Auftakt bildet der Große Preis von Monaco Anfang Juni. Es folgen Rennen in Barcelona, Spielberg, Spa-Francorchamps, Budapest und Zandvoort. In den Niederlanden steht ein Doppellauf auf dem Programm. Das Saisonfinale findet Anfang September in Monza statt.

Alle Fahrzeuge traten beim Rollout noch in der Auslieferungsfarbe GT-silbermetallic an. Bis zum Saisonstart werden die Teams ihre individuellen Designs aufbringen. Der neue 911 Cup ersetzt das Vorgängermodell, das seit 2021 in den Markenpokalen eingesetzt wurde.


Technische Daten im Überblick

Motor4,0-Liter-Sechszylinder-Boxer
Leistung382 kW (520 PS)
BasisPorsche 911 GT3 (992.2)
BesonderheitenRenn-ABS serienmäßig, überarbeitete Aerodynamik, größere Bremsscheiben vorne

Auf einen Blick

  • Rund 120 neue Porsche 911 Cup der Generation 992.2 wurden an Teams in vier internationalen Serien ausgeliefert
  • Der 4,0-Liter-Saugmotor leistet 382 kW (520 PS) – zehn PS mehr als das Vorgängermodell
  • Beim Rollout in Barcelona drehten 46 Fahrzeuge mehr als 2.300 Runden, die Bestzeit lag der Vorjahres-Pole
  • Der Porsche Mobil 1 Supercup 2026 umfasst acht Rennen im Formel-1-Rahmenprogramm mit Start in Monaco
  • Porsche-Junioren Flynt Schuring und Marcus Amand starten beide im Supercup

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