Regenrennen in Shanghai

19.11.2018 20:58

Porsche holt Erfolge in beiden Sportwagenklassen

Der Porsche 911 RSR mit der Nr. 91 und Gianmaria Bruni sowie Richard Lietz am Steuer kam in der Klasse GTE Pro auf Platz 2. Foto: Porsche
Der Porsche 911 RSR mit der Nr. 91 und Gianmaria Bruni sowie Richard Lietz am Steuer kam in der Klasse GTE Pro auf Platz 2. Foto: Porsche

Es war ein Regenrennen mit einem glücklichen Ausgang für Porsche. Beim den 6 Stunden von Shanghai regnete es die meiste Zeit so stark, dass der letzte WEC-Lauf in diesem Jahr teilweise für Stunden unterbrochen werden musste. An der Spitze das gewohnte Ergebnis: Toyota holte sich in der Klasse LMP 1 Platz 1 und damit den Gesamtsieg. In den Sportwagenklassen GTE Pro und GTE Am kamen insgesamt fünf Porsche 911 unter die ersten drei.

Der Porsche 911 RSR mit Startnummer 91 überquerte auf Platz zwei in der GGTE pro die Ziellinie. Das Cockpit teilten sich der Österreicher Richard Lietz und Gianmaria Bruni aus Italien. Das Schwesterauto mit der Nummer 92 und den beiden Piloten Kévin Estre aus Frankreich und dem Dänen Michael Christensen wurde in China Dritter. Auf dem ersten Platz landete Aston Martin, es ist der erste Sieg gewesen für den neuen Wagen, den das Werk seit diesem Jahr einsetzt. Durch den Erfolg baut Porsche die Führung in der Hersteller- und Fahrerwertung weiter aus.

Drei Porsche 911 RSR der Kundenteams Dempsey Proton Racing und Project 1 fuhren auf die Plätze eins bis drei in der Klasse GTE Am. Auf der obersten Stufe des reinen Porsche-Podiums standen Porsche Young Professional Matt Campbell (AUS), Christian Ried (Schöneburg) und Porsche-Junior Julien Andlauer (F) vom Team Dempsey Proton Racing.

 Der Porsche 911 RSR vom Team Dempsey Proton Racing mit der Nr. 77 mit Julien Andlauer, Matt Campbell und Christian Ried gewann die Klasse GTE AM. Foto: Porsche In beiden Kategorien kam es zu einem Herzschlagfinale. Erneuter Starkregen und die einsetzende Dunkelheit forderten von den Piloten höchste Konzentration. Lietz im Porsche 911 RSR mit der Nummer 91 kämpfte sich in den finalen 40 Minuten von Platz vier auf zwei vor. Sein Markenkollege Christensen im 911er mit der Startnummer 92 überholte in der letzten Runde einen Konkurrenten und sicherte sich so Platz drei.

In der Klasse GTE-Am war es Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister aus Langenfeld vom Porsche Kundenteam Project 1, der sich in der vorletzten Runden noch am zweiten Porsche 911 RSR von Dempsey Proton Racing vorbeischob und als Zweiter das Rennen beendete. Mit Bergmeister fuhren Patrick Lindsey (USA) und Egidio Perfetti (N) im Wagen mit der Nummer 56. Auf Platz drei schaffte es die Nummer 88 von Dempsey Proton Racing mit den Fahrern Khaled Al Qubaisi (UAE), Riccardo Pera (I) sowie Porsche Young Professional Matteo Cairoli (I). Der sechste Lauf der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC findet am 15. März 2019 in Sebring (USA) statt.



Rennergebnis

Klasse GTE-Pro
1. Sorensen/Thiim (DK/DK), Aston Martin Vantage GTE, 109 Runden
2. Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, 109 Runden
3. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 109 Runden
4. Lynn/Martin (GB/B), Aston Martin Vantage GTE, 109 Runden
5. Pier Guidi/Calado (I/GB), Ferrari 488 GTE EVO, 109 Runden
6. Tomczyk/Catsburg (D/NL), BMW M8 GTE, 109 Runden
7. Priaulx/Tincknell (GB/GB), Ford GT, 109 Runden
8. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE EVO, 109 Runden
9. Mücke/Pla (D/F), Ford GT, 109 Runden
10. Gavin/Milner (GB/USA), Corvette C7.R, 109 Runden
11. Blomqvist/Felix da Costa (GB/P), BMW M8 GTE, 108 Runden

Klasse GTE-Am
1. Ried/Andlauer/Campbell (D/F/AUS), Porsche 911 RSR, 108 Runden
2. Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, 108 Runden
3. Al Qubaisi/Pera/Cairoli (UAE/I/I), Porsche 911 RSR, 108 Runden
4. Flohr/Castellacci/Fisichella (CH/I/I), Ferrari 488 GTE, 108 Runden
5. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CDN/P/A), Aston Martin Vantage GTE, 108 Runden
6. Ishikawa/Beretta/Cheever (J/MC/I), Ferrari 488 GTE, 107 Runden
7. Mok/Sawa/Griffin (MAL/J/IRL), Ferrari 488 GTE, 107 Runden
8. Yoluc/Adam/Eastwood (TR/GB/GB), Aston Martin Vantage GTE, 107 Runden
9. Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, 107 Runden

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