Erneuter Rückruf

30.01.2018 23:31

Neue Motorsoftware für Macan S Diesel

Beim Macan S Diesel steht ein zweiter Rückruf bevor. Foto: Porsche
Beim Macan S Diesel steht ein zweiter Rückruf bevor. Foto: Porsche

Porsche muss den Macan Diesel S erneut in die Werkstätten zurückrufen, um eine neue Software auszuspielen. Laut Medienberichten gibt es Hinweise auf eine illegale Abschaltvorrichtung. Durch diese Software fallen die Sickoxid-Werte auf einem Prüfstand deutlich besser aus als im Straßenverkehr. Porsche hat dies inzwischen bestätigt.

14.000 Fahrzeuge sind in Deutschland betroffen, in Europa sind es rund 52.000. Bei ihnen soll ein Software-Update aufgespielt werden soll. Es gibt auch noch ein weiteres Problem: Bis Anfang Februar muss Porsche beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg nachweisen, ob dieses Update auch ausreicht. Erteilt das KBA seine Freigabe, werden die Besitzer der betroffenen Fahrzeuge angeschrieben. Laut einem „BamS“-Bericht kommt Porsche  mit dem Rückruf einem möglichen Zulassungsverbot zuvor.

Schon  2016 hatte Porsche den Macan in die Werkstätten geholt. Damals wurde ebenfalls via Software-Update eine Abgasfunktion (Thermofenster) entfernt. Der 3,0-Liter-Diesel-V6 stammt aus der aktuellen Produktion von Audi.
Auch der Porsche Cayenne mit dem im aktuellen Modell nicht mehr angebotenen 4,2-Liter-V8-Diesel werden vom KBA wegen des Einsatzes einer Abschalteinrichtung untersucht. Sollte es zu einem Rückruf kommen, wären in Europa rund 7000 Modelle betroffen.

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