Auf Linie gebracht

26.07.2018 07:59

Am neuen Macan fällt vor allem das umgestaltete Heck auf

Auffälligste Neuerung am Macan ist das Heckleuchtenband. Foto: Porsche
Auffälligste Neuerung am Macan ist das Heckleuchtenband. Foto: Porsche

Porsche hat in Shanghai den neuen Macan vorgestellt. Auffälligste Neuerung ist den neue Heckleuchtenband, mit dem man ein Designelement aus Cayenne und Panamera übernimmt. Überhaupt wird an einiges im facegelifteten Macan finden, was Porsche in anderen Modellen bereits einsetzt. In einem wichtigen Punkt hält sich Porsche in seiner offiziellen Mitteilung aber zurück.

Der Macan ist das erfolgreichste Model von Porsche. Seit 2014 hat das Werk über 350.000 Exemplare ausgeliefert. Fast ein Drittel davon ging nach China, wo Porsche denn auch die überarbeitete Version vorgestellt hat. Das in Shanghai vorgestellte Modell wird ausschließlich auf dem chinesischen Markt angeboten. Weitere Modelle und Märkte sollen im Jahresverlauf folgen, gibt sich Porsche noch bedeckt.

Die Schweinwerfer sind jetzt serienmäßig in LED-Technik ausgeführt. Foto: PorscheDoch im Werk schreibt man nicht, was das China-Modell von anderen Versionen unterscheidet. Und was auch auffällt: Porsche schreibt nichts über die künftig verfügbaren Motorisierungen. Hinweise dazu findet man nur in Berichten wie etwa des Magazins „auto, motor und sport“. Dort schreibt man, dass die neue Motorengeneration aus Panamera und Cayenne nun auch im Macan eingesetzt werden wird. Vielleicht hält man sich bei Porsche deshalb etwas zurück, da man aktuell noch dabei ist, seine Modellpallette nach den neuen Abgasnormen zu typisieren, die ab September gelten. Damit ist man – wie auch andere Hersteller – im Verzug.

Porsche hat Probleme bei der Abgastypisierung

„auto, motor und sport“ schreibt, dass die bisherigen 3,0- und 3,6-Liter-V6-Zylinder-Biturbos durch den neuen 3,0 Monoturbo- und den 2,9-Liter-Biturbo-Motor ersetzt werden. Sie sollen 354 und 440 PS leisten. Dazu kommt als Einstiegsmotorisierung der 2,0-Vierzylnder-Turbo aus dem VW-Konzern, der hier in vielen Fahrzeugen und Leistungsvarianten verwendet wird. Im Macan soll er 250 PS leisten.

Im Innenraum fällt der vergrößerte Touch-Bildschirm auf. Foto: PorscheAn der Front fallen die Veränderungen am überarbeiteten Macan weniger auf als am Heck. Es gibt jetzt serienmäßig LED-Hauptscheinwerfer, dazu kommen kleinere optische Retuschen am Bug. Das Heckleuchten band – das lassen erste Aufnahmen von vermuten – könnte auch beim Nachfolger des 991, an dem Porsche arbeitet, zu finden sein. Innen fallen der neue, 11 Zoll große Touchscreen mit dem aktuellen Porsche Communication Management (PCM) sowie die neu angeordneten und veränderten Lüftungsdüsen auf, dazu kommt das aus dem 911 bekannte GT-Sportlenkrad. Und unter anderem gibt es jetzt im Macan auch einen Stauassistenten, einen Ionisator und eine beheizbare Frontscheibe.

Neu sind auch die Außenfarben „Miamiblau“, „Mambagrünmetallic“, „Dolomitsilbermetallic“ und „Kreide“.
Am Fahrwerk konnte es Porsche bei Feinschliff belassen. Die neue Abstimmung soll mehr Neutralität und Komfort bieten. Dazu kommen neu entwickelte Reifen.

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